Ettal: 

Informationen zur Bibliothek
1330 Gründung des Benediktinerklosters Ettal durch Kaiser Ludwig den Bayern (1281-1347; König seit 1314, Kaiser seit 1328).
Blüte des Klosters nach dem Ende des 30-jähr. Krieges bis zur Säkularisation; im Rahmen der barocken Neugestaltung des Klosters Errichtung des großen (unvollendet gebliebenen) Bibliothekssaales oberhalb der Sakristei in einer vom Altarraum der Kirche nach Osten verlaufenden gedachten Achse (Bilder 02-04), bedeutende Kloster-Buchbinderei (zahlr. „Ettaler Einbände“ sind erhalten).
1803 Aufhebung des Klosters, Abtransport von circa 15.000 Bänden.

1900 Wiederbegründung des Klosters; nach dem Zweiten Weltkrieg Einrichtung einer modernen Bibliothek im leeren historischen Bibliotheksraum: nachempfundene Wandregale und Galerie, zusätzlich quer im Raum stehende, beidseitig nutzbare Regale für 50.000 Bände;
heute geisteswiss. Allgemeinbibliothek für Konvent und Gymnasium mit circa 175.000 Bänden, darunter 97 Handschriften und 7 Wiegendrucke; besondere Sammelgebiete: Patrologie und Byzantinistik.

[Die Aufnahmen wurden im Nachgang zu einer Exkursion gemacht, auf der Studierende der Bibliothekswissenschaft der Universität zu Köln im Jahre 1988 Ettal besucht hatten; späterer Besuch in Ettal mit Studierenden der Humboldt-Universität zu Berlin im Jahre 2005.]

Schmalzl, Bonifaz: Die Bibliothek der Benediktinerabtei Ettal. – In: Bibliotheksforum Bayern 18 (1990) H. 2, S. 176-188
Internet: www.kloster-ettal.de

Kontakt: Bibliothek der Abtei Ettal, Kaiser-Ludwig-Platz 1, D – 82488 Ettal

Ettal 01
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Ettal 02
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